Die Jagd

Waidmannsheil !

"Ein Leben ohne Wildtiere wäre armselig"

Für eine zeitgemäße Jagd

Jagdliche Passion bedeutet das Jagd eine Leidenschaft ist welche sich auszeichnet durch tiefe Gefühle für Menschen, Wild und Natur .

 

Ich trete für eine Jagd ein die Wildtieren als Mitgeschöpfe einerseits achtet sowie aber auch die Belange des Grundeigentums und der Gesellschaft berücksichtigt.

 

Dazu gehören an den jeweiligen Lebensraum angepasste artenreiche Wildbestände mit heimischen Tierarten insbesondere unter Berücksichtigung und Vermeidung von eventuell auftretenden Wildschäden in Wald und Flur.

Als Jäger verstehe ich mich als Bindeglied in unserer Natur für nicht mehr vorhandene Raubtiere wie z. B. dem Bär usw. und fühle mich als ökologischer Jäger letztlich für eine naturverträgliche Regulation von Wildbeständen zuständig.

 

Eine Hege des Wildbestandes steht hier im Vordergrund mit dem Ziel eines ausgeglichenen und gesunden Wildbestandes.

 

Mit meiner "Waidmännischen Passion" stehe ich dafür ein unsere Wildbestände mit Hilfe der ausgeübten Jagd zu hegen und zu pflegen anstatt Überpopulationen von Wildbeständen durch das Ausbrechen von Krankheiten elendiglich sich selbst regulieren zu lassen. 

Thorsten Pfau

"Jagd ohne Hund ist schund"

Betty

"Wer will zu den Jägern zählen,
läßt kein Wild zu Tode sich quälen,
jagt allein nicht durch die Weite,
führt den guten Hund zur Seite!"

"Jagd ohne Hund ist Schund" ist keine dahergesagte Floskel sondern für alle die waidmännisch die Jagd ausüben reine Tatsache. 

Es bedeutet das jeder der die Jagd ausübt im Bedarfsfall die Unterstützung eines jagdlich brauchbaren (besser noch jagdlich ausgebildeten) Hundes haben sollte.

Jagdhunde werden in StöberhundeVorstehhundeApportierhundeSchweißhunde und Erdhunde eingeteilt. Die meisten Jagdhunderassen haben vielschichtige dieser Fähigkeiten.

Ich kann mich glücklich schätzen meinen Freund und Partner Betty, jagdlich sowie privat, an meiner Seite zu haben.

Betty ist ein nun schon 12 jähriger Jack Russel Terrier welcher mit 2,5 Jahren seine jagdliche Brauchbarkeitsprüfung erfolgreich abgelegt hat.

 

Sie ist besonders geeignet für die Schweissarbeit, d.h. verletztes oder verendetes Wild auch auf weiteren Distanzen aufzufinden.

 

   

Rehwild

Ökologische Bejagung von Rehwild bedeutet für mich in erster Linie einzustehen für ein gesundes Gleichgewicht zwischen Rehwilddichte und unserem Wald die Möglichkeit zu geben zur eigenen Naturverjüngung.

Die Folgen einer nicht konsequenten Rehwildbejagung sind übermäßige Verbissschäden und dadurch resultierende  Verhinderung von eigenen Naturverjüngungen in unseren Wäldern.

Wie bereits erwähnt bin ich vordergründig kein Trophäenjäger sondern jage in erster Linie um eines unserer höchstwertigsten Lebensmittel zu "ernten".

Jedoch freue ich mich, wenn wie auf dem nebenstehenden Bild zu sehen, neben einem schönen Wildbret auch zudem ein kapitaler Bock erlegt werden konnte.

Schwarzwild

Eine konsequente Bejagung des Schwarzwildes ist notwendig, ja sogar unumgänglich spätestens seit der akuten Bedrohung durch die afrikanische Schweinepest (ASP) und die enorm gestiegene Wilddichte bei unserem Schwarzwild.

Die Bejagung sollte sich außer auf führende Bachen über sämtliche Alterstrukturen beim Schwarzwild erstrecken inklusive Frischlinge.

Als Landwirt leidet man, wie die meisten anderen landwirtschaftlichen Betriebe,  enorm unter den Folgen von übermäßigen Grünlandschäden durch Schwarzwild.

 

Diese Schäden sind zu einem der viel zu hohen Schwarzwilddichte  geschuldet und zum anderen das Fehlen einer nicht konsequenten Bejagung als Antwort darauf.

Schwarzwild ist sehr intelligent. 

 

Dies kann man sich wiederum zum Nutzen machen indem durch gezielte Bejagung auf Grünlandflächen  das Schwarzwild auf solchen Flächen  "vergrämt" wird wo es unerwünscht ist.

 

Es wird diese Flächen temporär meiden und auf andere nicht bejagten Gebiete ausweichen (am optimalsten Waldflächen).

 

Dies bedeutet im Rückschluss darauf das im Gegensatz dazu die Bejagung an Kirrungen (kleine Futterstellen zwecks gezieltem Abschuss) im Falle von akuten grösseren Grünlandflächen unterbleiben sollte.

Fuchs

Die Fuchsbejagung wird in unserer Gesellschaft oftmals als nicht notwendig, ja sogar teilweise als "sinnlose" Tötung  angesehen.

Wenn man als verantwortlicher Jäger unserem Niederwild (Hasen, Bodenbrüter usw.) in unserer zum  größtenteils industrialisierten Landwirtschaft geprägten Umwelt überhaupt noch eine Chance geben möchte geht dies ohne eine konsequente Fuchsbejagung nicht.

Ein zweiter Aspekt und da spreche ich leider aus eigener Erfahrung ist das es außer der Tollwut (welche momentan glücklicherweise in Deutschland ausgemerzt wurde) eine Übertragung des Fuchsbandwurmes durch den Fuchs auf den Menschen gibt.

Ein mit diesem Bandwurm befallener Fuchs erkrankt nicht daran und ist so sein Leben lang ein potenzieller Überträger.

 

Für den Menschen dagegen ist eine daraus resultierende Erkrankung  nur in Ausnahmefällen heilbar und zieht im ungünstigen Fall einen tödlichen Verlauf nach sich.

 

Laut aktueller Studien muss man davon ausgehen das durchschnittlich bis zu jeder dritte Fuchs davon befallen ist.

 

Daher ist die jagdliche Regulierung des Fuchsbestandes eine Maßnahme das Infektionsrisiko für diese tödliche Erkrankung beim Menschen kleiner zu halten.  

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