Ole muss in die Schule


Ole auf dem Weg zum Arbeitspferd

Seit dem April 2017 wurde es ernst für Ole.

Nachdem er ja im letzten Jahr bereits einige Übungseinheiten im Umgang mit Sattel und Reiterin erhalten hatte, werden nun seine Fähigkeiten als Arbeitspferd ausgebaut.

Hierfür musste er zu befreundeten Pferdeprofis umziehen wo er im Rahmen einer Art "Ganztagesunterricht" an diese neuen Tätigkeiten gewöhnt werden muss.

Und bisher stellt er sich sehr gut an, wie Steffi kürzlich bei einem Besuch feststellen konnte.

Der Unterricht geht weiter und Ole zeigt sich erstaunlich gelehrig. Doch zuvor werden die letzten Vorbereitungen getroffen. Der Sattel aufgelegt und Ole zum Schutz vor den allgegenwärtigen Bremsen präpariert.

Kritisch beobachtet wird die ganze Aktion von Trude.

Und schon ist Caroline, die Lehrerin da und es kann losgehen. Unerwartet einfach gestaltet Ole den Unterrichtsverlauf. Weder fremdelt er unter dem zusätzlichen Gewicht noch bereitet ihm das Laufen mit Steffi auf dem Rücken größere Schwierigkeiten. Einzig das Gleichgewicht hat er für sich noch nicht perfekt gefunden. Aber das braucht seine Zeit und einiges an Training.

Geduldig aber Konsequent verfährt seine Lehrerin mit ihm. Diese hatte bereits Trude ausgebildet. Wie man heute sehen kann mit sehr gutem Erfolg. Genießt mit uns nachfolgende Bilder vom Verlauf der ersten Reitstunde mit "Mensch" auf dem Rücken.


Der erste "Schultag" steht an

Für Ole bedeutet das erst einmal geputzt werden.

Nicht gerade zu seiner Freude ging Steffi mit Bürste und Wasser an die Arbeit. Zuvor war Ole noch auf der Weide gewesen. Vom vielen Herumtoben mit Trude war er ganz verschwitzt und auch staubig.

Jetzt beginnt auch für ihn die Ausbildung. Ziel wird es sein, seinen Gehorsam zu trainieren und ihn an einen Reiter zu gewöhnen. Dafür geht es in die "Schule" nach Hof wo Gloria, seine Lehrerin bereits auf ihn wartet.

Zum öffnen der Galerie ein Bild anklicken


Zum Öffnen der Galerie ein Bild anklicken

Junge Pferde werden in der Regel im Alter ab drei Jahren eingeritten. Das Einreiten dient der behutsamen Gewöhnung des Pferdes an das Aufsatteln, das neue Gewicht und den Reiter selbst. Für letzteren muss das Pferd lernen diesen zu tragen. Dafür wird die gesamte Muskulatur beansprucht.


Junge Pferde müssen viel lernen in diesem Prozess des Einreitens. Dazu gehört auch das richtige Reagieren auf Kommandos. Diese werden dem Tier nach und nach vermittelt. Vorbereitend wählt man in der Regel das Arbeiten an der Longe. Das Tier baut hier ein Gefühl für den Führenden und dessen Kommandos auf.


Mit dem Gewöhnen an das Gewicht der Decke und des Sattels beginnt eine nächste Phase. Je nach der Lernfähigkeit des Pferdes wird dann das Aufsteigen und Aussitzen sowie erste Reitversuche geübt. Erst wenn das Pferd dies alles toleriert, kann von einem erfolgreichen Einreiten gesprochen werden.


Gekürzt haben wir hier eine Variante des Einreitens beschrieben. Eine ideale oder beste Variante gibt es nicht. Jedes Pferd reagiert unterschiedlich. Verantwortungsvolle Pferdebesitzer suchen sich die Methode, die für Ihr Pferd am besten scheint. Empfohlen wird von den Fachverbänden in der Regel der Einsatz von Profis, um gegebenenfalls nach dem Auftreten von unerwarteten Problemen mit dem Pferd, richtig reagieren zu können. Es gilt Fehler und Traumata zu vermeiden. Denn diese können nur schwerlich wieder bearbeitet werden.

Zum Öffnen der Galerie ein Bild anklicken