Workshop Spinnen - März 2015


Am Anfang stand die Begrüßung durch Steffi, die diesen Kurs im Rahmen des Bauernhofprojektes "Altes Handwerk pflegen und erhalten", veranstaltet hat. Die Runde war übersichtlich, was sich in Bezug auf die individuelle Betreuungsqualität sehr positiv ausgewirkt hat. Spinnräder waren reichlich vorhanden. Auch wenn dem einen oder auch anderen älteren Schätzchen erst noch nachgeholfen werden mussten. Was aber für Anne, die "Spinnradmechatronikerin" im Team kein großes Problem darstellte.

Steffi hatte für jede der Teilnehmerinnen eine Handspindel zur Verfügung gestellt, mit der es erst einmal losging. Manche der Teilnehmerinnen war erstaunt, dass mit diesem Gerät das Verspinnen relativ einfach vonstatten ging.

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Dazwischen gab es kullinarisches und das eine oder auch andere Gespräch. Die Herausforderung stand aber erst noch bevor. Die zum Teil recht betagten Spinnräder (das älteste ist fast 200 Jahre jung) mussten in Betrieb gebommen werden. Bedingt durch die Vorarbeiten von Anne und Dieter ging dies bis auf ein paar Problemchen recht gut. So konnte sich Steffi mit Unterstützung von Anne der persönlichen Betreuung der Teilnehmer -innen widmen und ihr Wissen an diese weitergeben.

Wolle wurde zur Verfügung gestellt. Diese kam von den Hof eigenen Coburger Fuchsschafen. Über die Verarbeitung berichteten wir im letzten Jahr auf dieser Seite.

Großes Interesse am Umgang mit dem Spinnrad zeigten auch der/die VertreterInn der lokalen Presse von Rhein- und Siegener Zeitung die unser Projekt seit  dem Beginn im letzten Jahr mit viel Engagement und Wohlwollen begleitet haben. An dieser Stelle vielen Dank an beide Redaktionen, das sie die Berichterstattung lokaler Entwicklungen, Ereignisse und Veranstaltungen so konsequent und fundiert umsetzen und diese auch nicht aus den Augen verlieren.

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Ein schöner Workshop mit vielen Neuigkeiten. Vor allen Dingen der direkte praktische Bezug und die Erfahrungen von Stefanie im Umgang mit Wolle, Rad und Faden machten die Veranstaltung zu einem schönen Erlebnis. Mit dem guten Gefühl hier aktiv an der Pflege eines alten Handwerk mitgewirkt zu haben, endete dieser Workshop. In regelmäßigen Abständen möchten sich einige der Teilnehmerinnen treffen, um die erworbenen Fähigkeiten weiter zu pflegen. Auch wird es in Zukunft wieder einen Workshop geben. Darüber werden wir aber zur gegeben Zeit rechtzeitig informieren.