Das Webstuhlpuzzle


Es sollte wohl so sein, dass wir die Anzeige des Dorfmuseums "Borgs-Scheune" sahen - Webstuhl abzugeben.

Der Kontakt war schnell hergestellt und der Termin für die Abholung vereinbart.

Zueschen/Winterberg in Hessen. Einzig das Wetter konnte uns jetzt noch einen Strich durch die Rechnung machen.

Das hielt sich aber und im Gegenteil, bei schönstem Sonnenschein fuhr Steffi in Begleitung ihres Nachbarn Dieter mit dem vielfach bewährten Transportgespann - Geländewagen mit Pferdeanhänger in das "Gebirge".

Geplant war, den Webstuhl nach der Ankunft systematisch abzubauen um so den späteren Aufbau ohne Probleme also stressfrei gewährleisten zu können.

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Es kam etwas anders als geplant. Wir wurden sehr freundlich durch Herrn Peis, seines Zeichens der Leiter dieser kleinen Museumsscheune, empfangen. Der Webstuhl war bereits am Vorabend fachmännisch zerlegt worden.


Viele Einzelteile waren zu sehen die bei uns erst einmal ein leichtes Kopfzerbrechen erzeugten. Zu unserer großen Freude kamen noch einige Werkzeuge hinzu, die für die Weberei, die Woll- und auch Flachsverarbeitung gedacht waren.


Nachdem wir alles verladen hatten, konnten wir noch eine kleine private Führung durch die wunderbar restaurierte ehemalige Zehntscheune genießen. Der Besuch dieser Gegend und insbesondere auch von Borgs-Scheune ist unbedingt zu empfehlen. Dabei sollte man sich eine kompetente Führung durch Herrn Peis nicht entgehen lassen.

Die Heimfahrt verlief dann problemlos.

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Der Aufbau des Webstuhls in Derschen erfolgte ohne Bauplan. Und damit es richtig Spass machte und die Spannung abgebaut werden konnte, gab es Kaffee und Kuchen dazu. Stefanie hatte ihre Nachbarn aus der Wiesenstraße, Signe und Dieter überzeugen können, dieses Puzzle unbedingt lösen helfen zu wollen. Und so ging es ans Werk. Nach etwa zwei Stunden war es geschafft und eine erste Funktionsprobe konnte erfolgreich vorgenommen werden.

Nochmals geht unser Dank an Herrn Peis in Zueschen. Neben der Verarbeitung unserer Wolle zu Produkten für unseren Hofladen, wollen wir perspektivisch Webkurse für Interessierte anbieten. Ganz nach unserem Motto, altes Handwerk zu erhalten und zu pflegen. Darüber werden wir zur entsprechenden Zeit dann hier wieder berichten.