Rinder-Wissen


Drei Farben
Drei Farben

 

Das Galloway ist ein sehr robustes Rind mit gedrungenem mittelhohem und stämmigen Körperbau. Die Widerristhöhe liegt durchschnittlich bei 125 cm und das Gewicht bei etwa 600kg bei Kühen während die Bullen mit ca. 140 cm leicht höher und mit fast einer Tonne deutlich schwerer sind.

 

Im Bild eine unserer Kühe
Im Bild eine unserer Kühe

 

Seine Wurzeln hat das Rind im Südwesten von Schottland. Seine Abstammung kommt aus der Urform der dort vorkommenden Rinderrassen von denen es zwei gegeben hat. Die hornlose Variante entwickelte sich später zu dem uns heute bekannten Galloway Rind. Sie haben eine starke Herdenbindung und verfügen neben guten Muttereigenschaften über ausgeprägte Naturinstinkte. Mit fünf Monaten wird das Rind Geschlechtsreif. Frühestens mit zwei Jahren, sollte eine Kuh aber erst gedeckt werden.Einmal im Jahr wirft diese dann ein Kalb.

 

Unterschiedlich farbene Kühe und ihr dichtes Fell sind gut zusehen
Unterschiedlich farbene Kühe und ihr dichtes Fell sind gut zusehen

 

Galloways besitzen ein sogenanntes doppelschichtiges Fell. Dieses besteht zum einen aus dem langen und zumeist gewellten Deckhaar sowie aus einem sehr feinen und dichten Unterhaar. Das Fell befindet sich außerdem auf einer dicken Haut. Außerdem verfügen die Tiere auch über einen anpassungsfähigen Körperstoffwechsel der durchaus über einen längeren Zeitraum in einer Art Energiesparmodus „gefahren“werden kann.

 

Die gesammelten Eigenschaften prädestinieren das Galloways für kalte klimatische Bedingungen. Sie sind durchaus in der Lage, sehr harte und auch lange Winter ohne Probleme zu überstehen.

 

Drei Farben
Drei Farben

 

Gezüchtet werden Galoways in den Pigmentierungen black (schwarz), dun (falb, bzw. gelbbraun) und red (rot-braun).

 

Unter „white“ Galloways werden hier in Deutschland Tiere mit einem in der Grundfarbe weißlichen Fell bezeichnet, optimalerweise mit Pigmentierungen der eben genannten Farben an Ohren, Augen,Füßen und Schnauze.

 

"Rigget" Galloways besitzen eine weiße Rückenlinie und im optimalen Fall weiße Augentropfen. Sie zeigen an den übrigen Körperteilen Pigmentierungen aus allen genannten Einfärbungen.

 

Dann gibt es noch das "Belted" Galloway. Dieses weist einen unpigmentierten weißen Fellstreifen um den Bauch herum auf. Die Füße sollte keine weißen Pigmentierungen aufzeigen. In einigen Ländern gilt diese Zucht als eigenständige Rinderrasse.

 

Die Farbschläge wie auch die Vererbung der Pigmentierung wird auf der Grundlage der Mendelschen Gesetze weitergegeben. Hierzu bietet die Seite über die Galloway auf Wikkipedia interessante und in die Tiefe gehende Informationen

 

 

Galloways werden wegen ihres unkomplizierten robusten Wesens und ihrer genügsamen und langlebigen Art gerne gehalten. Ihr dunkles Fleisch gilt als sehr schmackhaft. In der Regel bleiben sie distanziert zum Menschen lassen sich aber durchaus personenbezogen anzähmen.

 

Lesenswerte Quellen:

 

Wikkipedia: 

https://de.wikipedia.org/wiki/Galloway-Rind

 

Galloways in Deutschland:

 

www.galloway.de

 

Bundesverband deutscher Gallowayzüchter:

 

www.galloway-deutschland.de