Es wird gebaut


Alles Begann mit Eintreffen des "Zuwachses"

Denn einen Tag vor den Umbaumaßnahmen waren Anne und Dieter in Niedersayn - in der Nähe des schönen Dreifelder Weihers.

Dort lebt recht abgeschieden Margot Buchner mit Ihrer Familie, Hunden und vier Coburger Fuchsschafen und vielen Bienen. Der Grund dort hinzufahren war jedoch ein zweiter Ableger. Also ein kleines und sehr junges Bienenvölkchen dass wir bei Ihr erworben hatten und das nun in unserer Beute nach Derschen gebracht werden sollte. Sie verwendet das selbe Rähmchenmaß wie wir, so das einer Umsiedlung nach Derschen eigentlich nichts im Wege stehen dürfte.

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Leider passten besagte Rähmchen dann doch nicht. Bei dem sogenannten Zandermaß, wie Margot und auch wir es verwenden, gibt es zwei Größen für die Aufhänger der Rahmen. Sie hat die lange Version.

Doch Margot ist erfindungsreich. Kurzerhand verfrachtete sie das Volk souverän in eine Reisebeute mit der wir die Heimreise schließlich antreten konnten.

Für den nächsten Tag war dann ein Umbautag sowohl bei diesem Völkchen als auch bei unserem ersten Ableger geplant. Und der begann schon recht früh und zwar mit den "Neuzugängen". Die Rähmchen aus der Reisebeute mussten mit einer Säge bearbeitet werden.

Es galt die langen "Ohren" also Aufhänger so abzusägen, dass die Rähmchen dann in unsere Beutengröße passten.

Die Bienen und Dieter erledigten die Arbeiten erfolgreich und ganz ohne Stiche

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Nachdem Dieter die erste "Baumaßnahme" abschließen konnte stand für den Abend eine weitere, weit umfangreichere bevor.

Das erstes Volk kam vor einigen Wochen auf einem gänzlich anderen Rahmenmaß . Damit die Rähmchen  in die von uns verwendete Erlangener Beute  (mehr Hintergrundwissen demnächst hier) passen konnten, mussten Adapter gebaut werden. Diese selbst hergestellten Metallteile waren jedoch mehr als ungenügend und sollten jetzt ausgetauscht und der Wildbau an Waben, der durch diese Situation erst entstehen konnte,  entfernt werden.

Gleichzeitig musste aber auch noch die Königin gefunden und gekennzeichnet werden. Das Völkchen von dem wir jetzt reden ist auf eine stattliche Volksgröße angewachsen. Also eine Arbeit, die man als Neu-Imker besser einem erfahrenen Imker überträgt. Und Ulli vom Imkervein Daaden war genau der Richtige bei dieser Aktion unterstützt von Stefan, dem Vorsitzenden des Vereins. Vielen Dank noch einmal an Beide für ihren super Einsatz hier bei uns. Nachfolgend einige beeindruckende Bilder von diesen Arbeiten

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Die Königin hat Uli schließlich auch noch gefunden. Und ganz der erfahrene Imker zwischen zwei Finger fixiert und mit einer Markierung versehen. Damit diese nicht gleich wieder von den Arbeiterinnen entfernt wird, musste die Queen in einen Käfig, der mit einer Futterknolle verschlossen wurde.

Bis die Bienen ihre Königin "befreien" können wird es einige Stunden dauern und somit die Markierung dann angetrocknet sein. Erlebt mit, wie schnell die Arbeiterin sich um ihre Königin und ihr Gefängnis gruppieren, um diese zu schützen und zu befreien.

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